Schöpferisch statt erschöpft sein

Kunsttherapie
studieren

In der Kunsttherapie wird je nach Ausgangssituation eine Aufgabe oder ein Thema angeregt, welches bildnerisch verarbeitet wird. Jeder Therapieweg ist dabei ein einmaliger und individueller Prozess, der sich intermedial zwischen der Klientin, der Therapeutin und dem Werk entwickelt und entfaltet. Dabei werden erstaunliche Entdeckungen von Sinn, Schönheit und Selbsterkenntnis gemacht. Weil sich Empfindungen und Erlebnisse, Gewordenes und Zukünftiges unverfälscht in Farbe und Ton in unseren Bildern und Plastiken ausdrücken, sind die entstehenden Werke authentisch. Darüber hinaus lässt sich Heilendes und Stärkendes über diesen Weg initiieren.

Denn: Indem wir als Menschen Materie gestalten, gestalten wir auch uns selbst. Wir dürfen dabei als Kunsttherapeutin auf den großen Schatz der schöpferischen Selbstheilungskräfte bauen, die als Ressource selbst im kranken oder krisengeschüttelten Menschen liegen. Als Kunsttherapeutin helfen wir, diese freizulegen und stellen uns in ihren Dienst. Ein Ahnendes liegt im Menschen, um aus Krisen und Krankheiten gestärkt hervorzugehen.

So verstehen wir uns als aktive BegleiterInnen eines Vorgangs, der im Wesentlichen durch die Ver-Sinn-Bildlichung stattfindet. Neben den Gestaltungsprozessen kann das reflektierende Gespräch einen gewissen Stellenwert einnehmen. Der neu entdeckte Gestaltungswille kann bis in die alltägliche Lebensführung hineinwirken. Das Selbstwertgefühl wird gestärkt und die Lebensfreude genährt. Der Mensch wird – wieder – zum Schöpfer seiner Biografie.

Anthroposophische Kunsttherapie

3-jährige berufsbegleitende Ausbildung

Info:

Beata Maria Platz
+43 680 2159134

Helga Bläuel
+43 676 4211758